Reporter ohne Grenzen – eine Organisation für Journalisten

Reporter ohne Grenzen

Als Medienbeobachter haben wir tagtäglich mit Medien und somit mit der Arbeit von Journalisten zu tun. Daher möchten wir in diesem Beitrag einen Einblick in eine Organisation geben, deren Ziel es ist, Journalisten und Ihre Arbeit zu schützen: Reporter ohne Grenzen.

„Rede- und Pressefreiheit bedeuten in erster Linie Recht und Kritik. Niemand hat jemals das Lob der Regierung verboten.“  Wladimir Bukowski, russischer Schriftsteller und Bürgerrechtler (1942 – ).

Wer sind die Reporter ohne Grenzen?

Reporter ohne Grenzen ist eine international tätige NGO. Sie setzen sich für Pressefreiheit ein und gegen Zensur. Außerdem engagiert sich die Organisation für Journalisten, die aus politischen Gründen inhaftiert sind.

Zu diesem Thema der Reporter ohne Grenzen gab es im Sommer des letzten Jahres auch in den österreichischen Medien verstärkte Berichterstattung. Und zwar ging es um die sich verschlechternden Bedingungen für die Pressefreiheit in der Türkei. Unter anderem auch um die seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei inhaftierten Journalisten, die für die regierungskritische Zeitung Cumhuriyet arbeiten.

 

Die Entstehung

Die Organisation Reporter ohne Grenzen wurde in Frankreich im Jahr 1985 unter dem Namen „Reporters sans frontières“ (RSF) gegründet. An der Gründung waren 4 französische Journalisten beteiligt, Robert Ménard, Rémy Loury, Jacques Molénat und Émilien Jubineau.

Durch Korrespondenten und engen Kollaborationen mit örtlichen Gruppen für Pressefreiheit sind die Reporter ohne Grenzen in 150 Ländern vertreten.

Die Österreichische Sektion wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Wien. Die Mitgliederzahl in Österreich liegt bei zirka 100. Rubina Möhring ist die geschäftsführende Präsidentin der Reporter ohne Grenzen in Österreich.

 

Veröffentlichungen der Reporter ohne Grenzen

Die Organisation hat bereits unzählige Publikationen getätigt. Darunter jährliche Reporte wie die „Rangliste der Pressefreiheit“ und die Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Daneben gibt es auch viele Handbücher und Themenberichte, die unter anderem Journalisten dazu dienen sollen, ihre Arbeit in Sicherheit durchzuführen. Beispielsweise das „Handbuch für Journalisten und Blogger“ oder das Handbuch „Neuer Sicherheitsleitfaden für Journalisten“.

Am 20. April 2016 wurde die Rangliste der Pressefreiheit 2016 herausgegeben. Zur aktuellen Rangliste haben wir bereits berichtet und auch warum Österreich von Platz 7 auf Platz 11 abgerutscht ist.

Zuletzt, am 2. November 2016, dem UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlichten die Reporter ohne Grenzen die Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Diese Liste umfasst im Jahr 2016 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die eine Gefahr für die Pressefreiheit darstellen.

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Über Christina Hagenauer

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Bei CLIP: Social Media Manager & Leitung Kundencenter *** Privat: Kartenmacherin & Social Media Enthusiastin

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