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österreichische Werberat

Der österreichische Werberat

Von Werbung sind wir Tag für Tag umgeben. Sie soll uns dazu ermuntern, Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen, und das in möglichst großem Ausmaß. Gerade deshalb unterliegt Werbung strengen gesetzlichen Bestimmungen. Doch manchmal geht Werbung auch an ethische Grenzen, die gesetzlich nicht zu regeln sind. Für solche Fälle gibt es den österreichischen Werberat, den wir Ihnen heute vorstellen.

 

Wofür ist der österreichische Werberat zuständig?

Fühlt sich jemand durch eine bestimmte Werbung belästigt, verletzt oder irregeführt, kann sich die Person über ein Beschwerdeformular an den österreichischen Werberat wenden. Dieser besteht aus 241 Expert_innen aus den Kernbereichen der Werbewirtschaft sowie Ärzt_innen, Anwält_innen und Psycholog_innen. Das Entscheidungsgremium fällt zu jeder Entscheidung ein Urteil und leitet, je nach Entscheidung, Maßnahmen ein.

 

Wie läuft ein solcher Entscheidungsprozess ab?

Das Gremium orientiert sich sowohl an den Selbstbeschränkungsrichtlinien, die es gemeinsam mit der Werbewirtschaft ausgearbeitet hat, als auch an einem Ethik-Kodex. Prinzipiell sollten sich alle Werbetreibenden daran halten. Zum Beispiel gibt es Regelungen für die Darstellung von Alkoholkonsum oder soll Werbung für Kraftfahrzeuge keinen leichtsinnigen Fahrstil enthalten. Gelangt dennoch eine Beschwerde ein, kann diese nach drei Kategorien beurteilt werden: Entweder sieht das Gremium keinen Handelsbedarf oder es sieht die Notwendigkeit einer Sensibilisierung des Werbetreibenden, macht ihn also darauf aufmerksam, dass diese Werbung grenzwertig ist. Oder aber sie fordert zum sofortigen Stopp der Kampagne auf. Der österreichische Werberat ist jedoch nicht in der Lage, ein Unternehmen zu etwas zu verpflichten.

 

Internationale Werberäte

In ganz Europa und in vielen anderen Ländern der Welt gibt es Werberäte. Die europäischen Werberäte sind unter der Dachorganisation European Advertising Standards Alliance (EASA) vereinigt, die seit 25 Jahren besteht. So kooperieren die Mitglieder auch miteinander und kommen einmal im Jahr zu einer Generalversammlung zusammen.
Das Pendant zum Werberat in der Pressewelt ist übrigens der österreichische Presserat. Auch er überwacht anhand eines Ehrenkodex, ob sich die heimischen Medien an die journalistischen Werte wie Genauigkeit, Objektivität und Persönlichkeitsschutz halten.

 

Fazit

Ethische Fragen per Gesetz zu regeln, ist oft schwierig, insbesondere weil moralische Ansichten in einer Gesellschaft einem stetigen Wandel unterworfen sind. Umso wichtiger ist es, dass sich Menschen mit ethischen Grauzonen in der Werbung auseinandersetzen, um ein Werbeumfeld zu schaffen, in dem sich möglichst viele Menschen wohlfühlen.

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