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MITT 2016, Media Intelligence & Technology Talks

Was wir uns vom MITT 2016 mitnehmen konnten

Letzte Woche am 08. September 2016 hat in Wien die Medien-Veranstaltung  Media Intelligence & Technology Talks, kurz MITT 2016 stattgefunden.  Diese wurde von der Fachgruppe der gewerblichen Dienstleister Wien und der FIBEP, dem internationalen Verband der Medienbeobachter organisiert.

Ich war bei der Veranstaltung dabei, um CLIP Mediaservice zu vertreten. Ich habe mir die spannenden Vorträge und Keynotes angeschaut und die Chance zum Netzwerken genutzt.

 

Die Themen beim MITT 2016

Die Veranstaltung war in fünf Bereiche eingeteilt, wobei zu jedem Thema Keynote Sprecher aufgetreten sind, die sich dann auch in einer Panel-Runde den Fragen des Publikums gestellt haben.

 

Communications 4.0

Der erste Teil der Veranstaltung hatte „Communications 4.0“ in Bezug auf Werbung zum Thema.

John Oakley, Geschäftsführer der österreichischen Medienagentur Omnimedia hat über die Thematik „programmatic Advertising“ gesprochen und die Wichtigkeit der Verknüpfung (richtiger) Daten mit (richtiger) Technologie unterstrichen.

George Nimeh, Gründer der Agentur Nimeh & Partners in Wien hat in seinem Vortrag gemeint „Print is in trouble“ (Print hat Schwierigkeiten), da der Fortschritt – speziell im Bereich der Digitalisierung fehle. Als einen Grund hierfür sieht er die Nostalgie der Österreicher: „it’s awesome – why change it?“ (es ist fantastisch – warum sollten wir das ändern?). Ein weiterer Punkt seines Vortrages waren Ad-Blocker. Er ist der Meinung, dass die rasch steigenden Zahlen der Nutzer von Ad-Blockern eigentlich ein Weckruf für die Werbeindustrie sein sollte, besseren Content zu erstellen.

Carlos Diaz, General Manager bei der GlobalNews Group in Argentinien hat einen spannenden Vortrag über die Digitalisierung und das Monitoring von Außenwerbung gehalten und wie Targeting durch Live-Tracking von mobilen Devices funktioniert.

 

Online Monitoring & Analysen

Im zweiten Teil des MITT 2016 ging es um Online Monitoring und Analysen.

Patrick Goldschmidt, Senior Data Analyst bei Ubermetrics in Deutschland hat über die Wichtigkeit der technologischen Weiterentwicklung gesprochen und über die Schwierigkeiten beim Monitoring von Webseiten mit Paywalls und Social Media Plattformen mit ähnlichen Zugangsbeschränkungen.

Arno Scharl, Managing Director bei der österreichischen Firma Weblyzard Technology hat den zweiten Vortrag zum Thema gehalten und die neuesten Trends bei Online Monitoring und Analysen vorgestellt: darunter die cross-mediale Integration von Informationen, sprachenübergreifende Anwendungen und semantische Assoziationen.

 

Media Consumption 4.0

Der dritte Teil der Veranstaltung handelte vom Thema des Medienkonsums beziehungsweise „Media Consumption 4.0“.

Erster Sprecher zum Thema war Michael Hirschbrich, Gründer und Geschäftsführer der österreichischen Firma Updatemi. Er hat ein neues Medienformat vorgestellt, mit dem Nachrichten leichter konsumierbar sein sollen: eine Komprimierung der wichtigsten Fakten eines Artikels auf 6 Bullet-Points.

Vincenz Leichtfried von LV7/AllMyNe.ws sieht das Problem der heutigen Medienkonsumation ebenfalls in der Informationsüberladung und hat seine Lösung dazu vorgestellt: eine RSS-basierte App, mit der man seine Nachrichten managen kann, um den Konsum effizienter zu gestalten.

Als Gegenpol und Vertretung der Medien hat Lisa Stadler, Social Media Manager bei Der Standard einen Vortrag  gehalten, in dem Sie die Sicht der Medien dargestellt und über die sozialen Kanäle des Print-Mediums gesprochen hat.

 

Logo-Erkennung & Speech2Text

Im vierten Teil der Veranstaltung ging es um die Fortschritte in den Technologien der automatisierten Logo-Erkennung und Speech2Text.

Christoph Prinz von Sail Labs in Österreich hat in seinem Vortrag erklärt, wie eine automatisierte TV-Beobachtung mithilfe von Technologien wie Speech2Text funktioniert.

Stavros Vologiannidis, Geschäftsführer von DataScouting in Griechenland hat erläutert, wie eine automatisierte Logo-Erkennung funktioniert und die besonderen Begebenheiten einer Live-Übertragung im TV und auch auf sozialen Kanälen wie Periscope und YouTube Live dargestellt.

 

Digitalisierung & Archivierung

Im fünften und letzten Teil des MITT 2016 wurden Digitalisierung und Archivierung thematisiert – wie Wissen aufbewahrt, erhalten und nutzbar gemacht werden kann.

Zu diesem Thema hat Christa Müller der österreichischen Nationalbibliothek die Initiative ANNO vorgestellt, ein digitales Archiv historischer Zeitungen aus der Nationalbibliothek.

Konstantin Thaa von Qidenus Technologies hat zum Thema Digitalisierung und Erhaltung von Kulturerbe hochspezialisierte Buchscanner vorgestellt, mit denen auch die fragilsten Werke digitalisierbar sind.

 

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung?

Als Medienbeobachter ist für uns die technische Weiterentwicklung das Um und Auf. Der Medienkonsum ändert sich ständig und damit gehen Änderungen in der Medienlandschaft und der Werbebranche einher. Daher sind solche Veranstaltungen für uns natürlich besonders wichtig und es ist fast unmöglich, hier nur einzelne wichtige Punkte herauszuheben.

Für mich persönlich war jedoch das sich ändernde Medienverhalten und -konsum eines der interessantesten Themen.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen habe ich auch Sophia Karakeva, Vizepräsidentin der FIBEP und Chief Marketing Officer bei DataScouting befragt.  DataScouting war bei der Veranstaltung sowohl Sponsor und Aussteller, als auch mit einem wichtigen Vortrag von Stavros Vologiannidis zum Thema Logo-Erkennung vertreten.

Sophia_Karakeva

Sophia hat gemeint:  „Ich war beindruckt, mit welchem Nachdruck mehrere Vortragende von der Notwendigkeit gesprochen haben, ständig innovativ zu sein und den Content auf eine Weise aufzubereiten, dass dieser auch speziell von der jungen Generation konsumiert wird“.

Weiters hat sie gesagt:  „[…] dass es definitiv einen Bedarf an „schwierigen“  technologischen Lösungsansätzen gibt, wie beispielsweise automatisierte Logo-Erkennung.  […] und dass technische Lösungen – auch wenn diese Technologien noch nicht zu 100 Prozent auf dem Stand sind, immerhin effektive Hilfen für Unternehmen sind, die einen Wettbewerbsvorteil brauchen und strategisch und kosteneffizient arbeiten wollen.“

Christina Hagenauer

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Bei CLIP: Social Media Manager & Leitung Kundencenter *** Privat: Kartenmacherin & Social Media Enthusiastin

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