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Presserat präsentiert Fallstatistik 2014

Als Medienbeobachter ist man täglich mit der Arbeit der österreichischen Journalistinnen und Journalisten konfrontiert und bekommt somit einen guten Einblick in das journalistische Treiben. Da die Arbeit der Medienschaffenden meinungsbildend ist, sollte sie gewissenhaft ausgeführt werden. Jedoch hat man als Leserin oder Leser das Gefühl, dass vereinzelte Medienschaffende ihre ethischen Grundsätze nicht allzu genau nehmen. Für diese Fälle gibt es den Österreichischen Presserat.

Selbstkontrolle der Printmedien durch Presserat

Der Österreichische Presserat, bestehend aus nunmehr 3 Senaten, ist ein Verein zur Selbstkontrolle der österreichischen Printmedien. Die Unterwerfung der Medien beruht jedoch auf Freiwilligkeit. Die Träger dieses Vereins sind die wichtigsten österreichischen Journalisten- und Verlegerverbände.

Kodex für verantwortungsvolles und ethisches Handeln

Der Presserat hat als Aufgabe die redaktionelle Qualität zu sichern und die Pressefreiheit zu gewährleisten. Als Leserin oder Leser hat man die Möglichkeit Beschwerde beim Presserat einzulegen und muss sich dann dieser Entscheidung beugen. Grundlage der Entscheidungen bildet der Ehrenkodex für die österreichische Presse. Der Kodex enthält Regeln für ein verantwortungsvolles journalistisches Handeln und eine ethische Richtlinie für Journalistinnen und Journalisten.

Zahl der Verstöße im Vorjahr um über 50% gestiegen

Am 12. März 2015 fand die Jahreskonferenz des Österreichischen Presserates statt, bei der die Fallstatistik des Jahres 2014 und der neue Senat 3 vorgestellt wurden. Die Statistik besagt, dass im Jahr 2014 insgesamt 238 Fälle behandelt wurden, wobei in 35 Fällen Verstöße gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse festgestellt wurden. Im Vergleich zu 2013 ist die Zahl der Verstöße um über 50% gestiegen. Die meisten dieser Verstöße betrafen Persönlichkeitsverletzungen und Diskriminierungen von Personengruppen.

Dritter Senat eingerichtet

Aufgrund der deutlich gestiegenen Anzahl an Beschwerden und Verstößen im Vorjahr, wurde ein dritter Senat eingerichtet. Den Vorsitz von Senat 3 übernimmt die vormalige OGH-Präsidentin Irmgard Griss. Die übrigen Senatsmitglieder bestehen aus Journalistinnen und Journalisten anerkannter österreichischer Medien.

Sandra Kaiser

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Bei CLIP: Medienanalysen *** Privat: Hobbyarchäologin & Bücherfan

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