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Kobuk

Kobuk: Frauen schreiben über Frauenthemen

Wie wir bereits in unserem Beitrag Männer erklären die Welt berichtet haben, hat der Medienwatchblog Kobuk drei Monate lang alle Meinungselemente der Tageszeitungen Die Presse, Der Standard, Kronen Zeitung und Kleine Zeitung analysiert. Die Analyse ergab, dass der Großteil der untersuchten Meinungsartikel von Männern geschrieben wurde, aber es gab auch große Unterschiede bei den Themen über die geschrieben wurde. Sehen wir uns diese genauer an.

 

Geschlechterverhältnis bei Themen

Die Kobuk-Analyse zeigt, dass Frauen in Meinungsartikel vorwiegend über sogenannte „klassische Frauenthemen“ schreiben: Familie, Gesundheit, Liebe, Mode, Kunst oder Kultur. Die weiblichen Meinungsartikel zu diesen Themen sind dann vor allem am Wochenende bzw. in den Sonntagsausgaben in Form von Glossen, Kolumnen oder Rezensionen zu lesen.

Kobuk bemängelt auch, dass selbst wenn Frauen doch einmal politische Kommentare schreiben, dann dennoch häufig zu vermeintlichen Frauenthemen, wie Gewalt gegen Frauen, die Gleichberechtigung der Geschlechter, Kinderbetreuung oder der Equal Pay Day.

Elisabeth Kröpfl schreibt für Kobuk hierzu:  „Überspitzt gesagt: An vielen Tagen kommentieren in österreichischen Zeitungen Männer auf den vorderen Seiten über die Regierung, Steuerreform und Korruption, und auf den hinteren Seiten Frauen über Beziehungen und wie schwierig es ist einen Kindergarten-Platz zu bekommen.“

 

Frauen in den Sportressorts

Sport zählt offensichtlich nicht zu den „klassischen Frauenthemen“, denn in den Sportressorts stellen Frauen nach wie vor eine Minderheit dar. Kobuk hat hier ein erwartungsgemäß besonders stark ausgeprägtes Ungleichgewicht der Geschlechter aufgedeckt. In den ausgewerteten Medien haben Frauen zu Sportereignissen nur 15 Mal geschrieben, wohingegen Männer 97 Mal darüber geschrieben haben.

 

Kobuk?

Kobuk.at ist ein Medienwatchblog, der Fehler im österreichischen Journalismus aufdecken möchte. Geleitet wird Kobuk.at vom Journalisten Yilmaz Gülüm, der das Projekt als Lehrveranstaltung an der FHWien am Institut für Journalismus gemeinsam mit Studierenden betreibt.

Sandra Kaiser

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Bei CLIP: Medienanalysen *** Privat: Hobbyarchäologin & Bücherfan
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