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European Communication Monitor 2021

European Communication Monitor 2021

Erst im März berichteten wir über die Studienergebnisse des European Communication Monitor 2020. Nun ist die weltweit größte wissenschaftliche Studie der Kommunikations- und PR-Branche für das Jahr 2021 erschienen. Kommunikationsverantwortliche aus 46 Ländern wurden zu aktuellen Themen wie die digitale Transformation der Kommunikation, die Etablierung von Videokonferenzen, sowie die verschiedenen Rollen, die ein Kommunikationsprofi erfüllen und einnehmen muss, befragt. Sehen wir uns die Ergebnisse im nachfolgenden Beitrag genauer an.

Nachholbedarf bei der Digitalisierung

Der aktuelle European Communication Monitor hat ergeben, dass mehr als ein Drittel der Befragten einen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Stakeholder- Kommunikation (Personen, Gruppen oder Institutionen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind) und beim Aufbau interner digitaler Infrastrukturen befürchtet.
Die Einführung neuer Softwaren und digitaler Tools wird als zwingend notwendig angesehen, stellt aber trotzdem eine große Herausforderung dar, denn nur eine Minderheit ist sattelfest, digitale Tools für kommunikationsspezifische Handlungen bereitzustellen.
Im Niveau der Digitalisierung gibt es noch spezifische Unterschiede. Während Börsennotierte Unternehmen in diesem Bereich weit vorne liegen, hinken Kommunikationsabteilungen im öffentlichen Sektor nach.

 

„Videokonferenzen bieten viel ungenutztes Potential“

Zumindest hat sich die Einführung der neuen Kommunikationsform, die Videokonferenz, im Pandemie Jahr etabliert. 89.2% der europäischen PR-Profis gaben an, Videokonferenzen im letzten Jahr als Kommunikationskanal genutzt zu haben. Auch wenn der Kanal vor allem für Mitarbeiter- und Kundenkommunikation verwendet wird – tatsächlich weniger für die Pressearbeit – wünschen sich drei von vier Befragten auch in einer „Post-Corona“ Welt mit Videokonferenzen arbeiten zu können.
„Videokonferenzen bieten viel ungenutztes Potential“, sagt Thomas Leitner, Vice President Cision D/A/CH, die die Studie als Partner unterstützt haben. „Während der Kanal vor allem in der Mitarbeiterkommunikation schon intensiv genutzt wird, können Kommunikationsverantwortliche zukünftig auch im Austausch mit Politik und Medien stärker davon Gebrauch machen.“

Die Rollen der PR-Profis

Der Beruf eines PR-Profis ist reich an verschiedensten Aufgaben. Diese reichen von der Entwicklung einer PR-Strategie über das verfolgen von Medienberichten und Branchentrends bis hin zur Unterstützung des Managements bei Entscheidungen.
Die Meisten der Befragten nehmen im Alltag viele Rollen gleichzeitig ein. Laut der Studie wird die Rolle des traditionellen Kommunikators (42,8%) noch am Häufigsten während der Arbeitszeit ausgeführt. Gefolgt von der Rolle als Manager (31 Prozent), Coach (28 Prozent), Advisor – diese unterstützen Manager oder Leiter anderer Bereiche (26 Prozent) – und Botschafter (24 Prozent). Interessanterweise gaben Frauen öfter als Männer an, in die Rolle als Kommunikatorin und Coach zu schlüpfen. Männer hingegen agieren lieber in der Rolle als Manager und Advisor.

 

Wir von CLIP Mediaservice bleiben gespannt und freuen uns bereits auf den European Communication Monitor 2022, um Sie natürlich auf dem Laufenden zu halten.

Die vollständige Studie gibt es hier.

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Flora Balogh

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