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European Communication Monitor 2020

European Communication Monitor 2020

Die weltweit größte wissenschaftliche Studie der Kommunikations- und PR-Branche, der European Communication Monitor (ECM), steht in den Startlöchern. Mitte Mai werden die Studienergebnisse für das Jahr 2021 verfügbar sein. In der Zwischenzeit werden wir uns im nachfolgenden Beitrag die Studienergebnisse des European Communication Monitor 2020 näher ansehen.

Status Quo der PR-Branche

Seit 2007 findet jährlich die Branchenbefragung mit über 30.000 Kommunikationsexperten quer durch Europa statt.
Durchgeführt wird der European Communication Monitor von Professoren 25 renommierter europäischer Universitäten. Gemeinsam mit der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) und mit der European Association of Communication Directors (EACD) wird die Branchenbefragung organisiert und von den Partnern Cision Insights sowie Fink & Fuchs unterstützt.

Für den European Communication Monitor 2020 wurden rund 2.300 Kommunikationsexperten und -manager aus 44 Ländern befragt. Im Fokus der Studie standen unter anderem ethische beziehungsweise moralische Herausforderungen, Geschlechtergleichheit, Cyber Security sowie künftige Anforderungen an die Branche.

Ethische & moralische Herausforderungen

Knapp die Hälfte der Befragten (47%) gab an, sich im Digitalen häufig in moralischen Grauzonen zu bewegen. Dies spiegelt sich in der Verwendung von Chatbots für mehr Follower auf Social Media Plattformen, oder im Editieren von Einträgen über die eigene Firma in öffentlichen Foren wider. Auch das Motivieren der eigenen Mitarbeiter, über deren privaten Kanäle Botschaften zu verbreiten, ist laut der Studie eine gängige Praktik von circa 40%.

Geschlechtergleichheit

In der Kommunikations- und PR-Branche ist Geschlechtergleichheit ein spezielles Thema. In diesem Bereich sind durchschnittlich in drei von vier Organisationen mehr Frauen als Männer angestellt. Dennoch ist nur eine(r) von zwei Managern weiblich.
Die Mehrheit identifiziert die Barrieren für Frauen in der Organisation: Frauen sind in der Regel mehr an familiäre Verpflichtungen gebunden und gelten damit als unflexibler als Männer.
Die Studie verglich in Prozent, wie viel in dieser Branche in den letzten 5 Jahren in Sachen Geschlechtergleichheit verbessert wurde. Mit 52,8% an Verbesserungen liegt Österreich zwar noch vor den Niederlanden und der Schweiz, aber hinter Deutschland, Russland und Griechenland. Mit 71% führt Spanien die meisten Verbesserungen in der Liste an.

Cyber Security

Zwei Drittel der Befragten (63%) gaben an, dass das Thema Cyber Security in Kommunikationsabteilungen für die tägliche Arbeit sehr relevant ist. Die größten Befürchtungen liegen darin, dass die eigene Homepage oder der eigene Social Media Account gehackt wird. Immerhin hat mehr als die Hälfte der Befragten (54%) schon einen Cyber Angriff in der eigenen Firma oder Agentur erlebt.
Jedoch haben lediglich 17% der Kommunikationsexperten auch Security Technologien gegen einen kritischen Cyber Angriff implementiert.

Künftige Anforderungen an die Branche

Laut 42% der Befragten wird die wichtigste Strategie der Branche das Bilden und Aufrechterhalten von Vertrauen sein. Eine weitere wichtige Anforderung ist der Fokus auf nachhaltige Entwicklung und soziale Verantwortung des Unternehmens.
Als die wichtigsten Kommunikations-Kanäle wurden als erstes die Social-Media-Kanäle beziehungsweise Social Networks genannt, dicht gefolgt von E-Mails sowie Intranet und schlussendlich Online Massenmedien und „face-to-face“ Kommunikation.

Fazit

Der Fokus des European Communication Monitor 2020 lag auf Themen, die ein Jahr später immer noch hoch aktuell sind, wie die Geschlechtergleichheit oder moralische Herausforderungen im Web.
Wir von CLIP Mediaservice sind schon gespannt, was die kommende Studie der PR-Branche, der ECM 2021, für uns bereithält und halten Sie natürlich auf dem Laufendem.

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Flora Balogh

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