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Hugo-Portisch-Preis

Erstmals Hugo-Portisch-Preis verliehen

Die österreichische Journalismuslandschaft ist um eine Auszeichnung reicher: Der Hugo-Portisch-Preis wurde zu Ehren des 2021 verstorbenen Journalisten neu ins Leben gerufen. Als erster Preisträger wurde nun Peter Fritz am 1. Juni für seine Arbeit als ORF-Auslandskorrespondent geehrt.

 

Die Verleihung

Die Verleihung des Hugo-Portisch-Preises fand im Josephinum in Wien statt, durch den Abend führte ORF-III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher. Neben der Jury und der Familie von Hugo Portisch waren zahlreiche VertreterInnen der Medienbranche vor Ort und gratulierten den frischgebackenen Preisträgern. Der vom ORF, der Tageszeitung Kurier und der Österreichischen Medienakademie ins Leben gerufene Preis ist mit 60.000 Euro der höchstdotierte Journalismus-Preis im deutschen Sprachraum. Über eine weitere wichtige Auszeichnung, den Concordia-Preis, haben wir bereits berichtet.

 

Das Vermächtnis eines Jahrhundertjournalisten

In ihrer Eröffnungsrede betonte Medienministerin Susanne Raab die Rolle von Hugo Portisch als „Jahrhundertjournalist – jemand, der die Welt in unsere Wohnzimmer gebracht hat.” In seinen Dokumentationen vermittelte Portisch Zeitgeschichte und Politik auf eine verständliche und spannende Weise. Mit seinem Tod verlor Österreich damit nicht nur einen Journalisten, sondern auch den Geschichtslehrer einer Nation. Wer noch mehr über das bewegte Leben von Hugo Portisch erfahren möchte, findet dazu im Geschichte-Wiki der Stadt Wien noch mehr Einblicke.

 

Auch ein Welterklärer

Peter Fritz hat als Korrespondent in Israel und Bonn gearbeitet und war Leiter der Büros in Washington, Berlin und Brüssel. Wie Hugo Portisch hat auch Peter Fritz das Weltgeschehen auf österreichische Bildschirme gebracht und sachlich analysiert: Vom Mauerfall in Berlin bis zu den Terroranschläge am 11.September in New York. Die Jurymitglieder befanden Peter Fritz daher in der Tradition von Hugo Portisch als „Welterklärer”.

 

Weitere PreisträgerInnen

In der Kategorie Zeitgeschichte/Dokumentation wurde die deutsche ARD-Journalistin Tatjana Mischke ausgewählt. In ihrer Reportage „Weizen als Waffe“ zeigt sie, wie Lebensmittel im Krieg zum politischen Druckmittel werden. In der Kategorie Nachwuchs gewann Benjamin Hindrichs. Populismus, Ungerechtigkeit und die Krise der Demokratie – diesen Themen widmet sich der freie Mitarbeiter der Zeit online und für Krautreporter tätige Journalist. Sein „penibel recherchierter Erzählstil” sowie die „zeitgemäße Aufarbeitung und Umsetzung” begründeten die Auszeichnung.

 

Auch im nächsten Jahr wird wieder eine Ausschreibung für den Hugo-Portisch-Preis erfolgen – Wir von CLIP Mediaservice halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

Irmi Koller

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