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24. Österreichischen Medientage

Die Highlights der diesjährigen 24. Österreichischen Medientage

Am 20. und 21. September war es wieder soweit – die österreichischen Medientage unter dem Titel „Vorwärts schauen“ gingen im Erste Campus in Wien über die Bühne. Was waren die Inhalte der Diskussionen und was können wir als Fazit daraus ziehen? Das schauen wir uns heute im CLIP Blog an.

 

Kritik vorab

Schon vorab gab es zu den 24. Österreichischen Medientagen Kritik, dass diese zu männerdominiert sein. Die Zahl der 97 männlichen Vortragenden bei einer Gesamtanzahl von 118 Vortragenden lässt dies schon vermuten. Die Kritik fiel insbesondere deshalb so stark aus, weil gerade die Medien- und Kommunikationsbranche sich durch einen hohen Frauenanteil auszeichnet.

 

Zum 24. Mal Österreichische Medientage – was wurde geboten?

Nach der Eröffnung leitete der Bundesminister für Kunst, Kultur, Verfassung und Medien Thomas Drozda die Österreichischen Medientage mit dem Vortrag „Die Demokratie und die Medien“ ein. Er bestärkte darin die Printmedien als Gut für die Gesellschaft. Im Gegensatz dazu setzte er sich für eine gesetzliche Regulierung von Social Media – im Speziellen der großen Social Media Giganten – ein.

Das Programm deckte die wichtigsten Punkte der österreichischen Medienbranche ab. Namhafte Vertreter der Branche hielten Vorträge und Diskussionen. Die Kernbereiche lassen sich auf „digitales Radio“, „Big data“, „Onlinewerbung“ und „Demokratisierung des Internets und Fake News“ zusammenfassen.

 

Was stach besonders hervor?

Dass Printmedien trotz zurückgehender Auflagenzahlen ein wertvoller Teil der österreichischen Medienlandschaft darstellen, darin waren sich alle einig. Dieser Konsens wurde sogar noch verstärkt indem die funktionierenden Systeme gelobt wurden. Etwa seien regionale Printmedien durchaus erfolgreich. Auch können Printmedien einen qualitativ hochwertigen Journalismus nach wie vor garantieren.

Natürlich wurde über die vielbesagten „Fake News“ gesprochen. Dieses Thema wurde aber nicht nur aus negativer Sicht diskutiert. So können diese einerseits eine Chance sein, weil Diskussionen stattfinden und nicht nur Stimmen gegen Journalismus, sondern dezidiert auch für die qualitative Arbeit von Journalisten laut werden.

 

Fazit der 24. Österreichischen Medientage

Wir als Medienbeobachter finden es gut wieder positive Worte über Printmedien und Journalismus zu vernehmen. In den letzten Jahren wurden Printmedien schon mehrfach totgesagt und die Journalismusbranche immer wieder im negativen Licht gezeigt.

Eine Zusammenfassung zu den Österreichischen Medientage 2015 finden Sie hier.

Andrea Scharf

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