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Medienlandschaft 2024

Ein Blick in die Zukunft: Die Wichtigsten Trends der Medienlandschaft 2024

Nachdem sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, wollen wir einen kurzen Blick in die mediale Glaskugel werfen. 2024 verspricht spannende Entwicklungen in der Medienlandschaft, die von innovativen Technologien und Verbrauchergewohnheiten im Wandel geprägt sind. Folgend wollen wir einige der wichtigsten Trends 2024 näher beleuchten.

 

Künstliche Intelligenz in der Content-Erstellung

Das offensichtlichste zuerst: AI ist “here to stay”, oder wie es im aktuellen Medientrend Report von Dentsu beschrieben wird, haben wir es mit dem “bahnbrechendsten technologischen Durchbruch des letzten Jahrzehnts” zu tun. Vor allem generative Künstliche Intelligenz wird dabei eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Von künstlich-generierten Video-Inhalten bis hin zum perfekt personalisierten Shopping-Erlebnis dürften Medienunternehmen verstärkt auf die (Kosten-)Effizienz und Anpassungsfähigkeit von KI setzen. Dabei wird sie allen voran unser Arbeiten mit Suchmaschinen erleichtern, in Kreativbranchen kritische Unterstützung bieten, aber auch die Werbung der Zukunft maßgeblich prägen.

 

Nachhaltigkeit in der Medienproduktion

Wo wir schon beim Thema KI sind: Deren Fußabdruck lässt teilweise noch etwas zu wünschen übrig. So hat eine kürzlich veröffentlichte Studie gezeigt, dass ein einziges Bild der KI-basierten Software Dall-E oder Midjourney bereits mehr Kohlenstoff produzieren könnte als eine 6 Km Spritztour mit dem Auto. Nachhaltigkeit dürfte damit zum noch zentraleren Thema für die Medienlandschaft 2024 werden. Unternehmen, die mit gutem Beispiel vorangehen wollen, werden vermehrt auf umweltfreundliche Praktiken setzen müssen. Sei es in der Verwendung von grünen Technologien für die Datenspeicherung oder in der Produktion von Medieninhalten mit Fokus auf Umweltbewusstsein.

 

Social Commerce und Influencer-Marketing

Diese Art des Verantwortungsbewusstseins kommt schließlich auch in den sozialen Medien gut an. Denn auch die Integration von Social Commerce auf Instagram und Co. dürfte weiter voranschreiten. Plattformen haben längst begonnen, verstärkt Funktionen einzuführen, die es Nutzern ermöglichen, Produkte direkt über soziale Medien zu kaufen. In Synergie dazu spielt Influencer-Marketing dabei seine Rolle, damit Marken ihre Botschaften vermitteln und Produkte vermarkten. Eine Aufgabe die mittlerweile ebenfalls bereits mit Bravour von künstlichen InfluencerInnen übernommen wird.

 

Streaming-Boom und Podcast-Vielfalt

Aber auch der Streaming-Boom wird 2024 keinen absehbaren Halt machen und dabei gerade dem Format Podcast mehr Raum bieten. Erst kürzlich bestätigte der Streaming-Gigant Spotify, dass man zuletzt mehr als eine Milliarde Dollar in das Geschäft mit Podcasts investiert habe. Die Vielfalt der Podcast-Themen dürfte also weiter zunehmen, um eine breite Palette von HörerInneninteressen abzudecken. Auf lokaler Ebene können ähnliche Entwicklungen gerade bei der aktuellen Expansion des ORF-Repertoires in die Streaming-Welt beobachtet werden.

 

Immersive Erlebnisse durch Extended Reality (XR)

Auch wenn das Metaverse wohl nicht den erhofften Durchbruch brachte, ist ein Wegdenken der dahinter liegenden Technologie nicht mehr vorstellbar. Die Verwendung von Extended Reality, einschließlich Virtual- sowie Augmented Reality, dürfte auch 2024 ein Thema bleiben. Medienunternehmen werden verstärkt auf immersive Inhalte setzen können, sei es in Form von VR-gestützten Nachrichten, interaktiven AR-Anzeigen oder virtuellen Events, um ihre Zielgruppen noch stärker einzubinden. Die bevorstehende Veröffentlichung des neuen Apple Vision Pro Headset und seiner umfassenden “spatial experience” aber selbst Autohersteller wie Mercedes und BMW, die XR zum integralen Bestandteil der zukünftigen Automobilherstellung machen wollen, unterstreichen diesen Trend der Medienlandschaft 2024.

 

Insgesamt zeigt sich also, dass 2024 ein Jahr der fortführenden Innovation, vor allem aber auch der Anpassung werden dürfte. Medienunternehmen, die am Zahn der Zeit bleiben wollen, werden die flexiblen Bedürfnisse und Präferenzen der VerbraucherInnen erkennen müssen, um schlussendlich am Ball zu bleiben. Wenn Sie mehr zu zukünftigen Medientrends lesen möchten, empfehlen wir an dieser Stelle unseren Beitrag zu „addressable TVs”.

Daniel Eckler

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