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E-Paper

Der Aufstieg der E-Paper in Österreich

Wir von CLIP Mediaservice sind als Medienbeobachter immer daran interessiert wie sich die Zeitungsbranche entwickelt. In diesem Beitrag schauen wir uns den Aufstieg der E-Paper in Österreich an.

 

Die aktuellen Auflagenzahlen

In unserem vorletzten Blogbeitrag „Die neuen Auflagenzahlen 2022 wurden veröffentlicht“ haben wir festgestellt, dass die verkauften Auflagen fast aller Printmedien auch heuer wieder gesunken sind. Lediglich eine Sparte machte durch steigende Zahlen auf sich aufmerksam – die E-Paper.

 

E-Paper werden immer beliebter

Die Zahlen spiegeln das wider was der Trend der letzten Jahre vorgab: Digitale Medien werden immer beliebter. Die neuen Auflagenzahlen der ÖAK  zeigen dies deutlich. Aktuell führt bei den Tageszeitungen die Kleine Zeitung mit 49.759 verkauften E-Paper, auf dem zweiten Platz ist die Kronen Zeitung mit 42.481 verkauften E-Paper. Das sind +5,18% mehr als im Vorjahr bei der Kleinen Zeitung und +3,13% mehr bei der Kronen Zeitung.

 

Österreich

Vor allem die Gratiszeitung Österreich (in Kombination mit oe24) machte einen deutlichen Sprung nach vorne und hat 127.150 E-Paper verkauft, im Vorjahr waren es noch 14.177 Stück. Dieser Erfolg im Bereich der E-Paper mündet nun in einer Änderung der Print-Verkäufe. Wie Österreich Chef Niki Fellner berichtete, wird die Sonntagsausgabe der Österreich ab 11. September 2022 nicht mehr als Printversion verkauft. Dafür soll es stattdessen eine digitale „oe24 News-Edition am Sonntag“ geben. Die Änderung erklärte Fellner im Zuge der Digital-Offensive des Medienhauses: „…weil wir die komplizierte und extrem aufwendige Logistik der Sonntagszeitungen nicht mehr für zeitgemäß erachten“.

 

Fazit

Der Aufschwung der E-Paper macht Hoffnung und zeigt, dass sich der Medienkonsum immer weiter ins digitale verschiebt. Die steigenden Verkaufszahlen der E-Paper zeigt auch, dass die Menschen in Österreich immer noch Interesse an redaktionellen Nachrichten haben. Das freut uns als Medienbeobachter und wir werden dies weiterhin beobachten und mit unserer Leserschaft teilen.

Andrea Scharf

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