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Corona und die Medien

Corona und die Medien – was ist in zwei Jahren passiert

Seit Anfang der Corona-Krise sind mittlerweile zwei Jahre vergangen. Wir haben seither in unserer Beitragsreihe Corona und die Medien regelmäßig über den Corona-Barometer – einer Studie des Gallup Instituts berichtet. Mitte Februar 2022 wurde eine weitere Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut zum Medienverhalten der Österreicher in Corona-Zeiten durchgeführt.

 

Informationsstand zu Corona

Dass die Österreicher dem Thema Corona überdrüssig sind, zeigt sich in den aktuellen Zahlen. Innerhalb von zwei Jahren ist die Zustimmung zu den Corona-Maßnahmen der Regierung von anfangs 88 % auf mittlerweile 37 % gesunken. Die Anzahl der Personen, die Corona-Nachrichten vermeiden ist ebenfalls gestiegen: aktuell liegt die Zahl bei 44 %; im März 2020 waren es noch 35 %. Allein der Informationsstand der Österreicher ist in den zwei Jahren Pandemie gleichgeblieben. Laut aktueller Umfrage fühlen sich 73 % gut zum Thema informiert.

 

Berichterstattung der österreichischen Medien

Die Teilnehmer der Studie wurden unter anderem auch zu Ihren Eindrücken der Corona-Berichterstattung der österreichischen Medien bzw. des österreichischen Journalismus befragt. 72 % gaben an, dass die Berichterstattung aktuell war, 68 %, dass sie verständlich und 53 %, dass sie im Ton sachlich war. 49 % der Befragten meinte auch, dass die Berichterstattung glaubwürdig sei und 63 % gaben an, dass die österreichischen Medien sie gut über die Pandemie-Lage informiert hat. Der Aussage, dass die Berichterstattung „das konkrete Verhalten vieler Menschen während der Pandemie beeinflusst hat“, haben 75 % zugestimmt. 62 % stimmten weiters der Aussage zu, dass die österreichischen Medien „wesentlich zur Pandemie-Aufklärung der Menschen beigetragen hat“.

 

Glaubwürdigkeit der Corona-Informationen

Die Glaubwürdigkeit zum Thema Corona von Expertinnen und Experten im medizinischen Bereich hat insgesamt zugenommen: 63 % der Befragten erachteten Wissenschaftler, Forscher und Experten als glaubwürdig und Ärztinnen und Ärzte folgen mit 62 %. Außerdem haben 31 % der Befragten angegeben, dass sich Ihr Eindruck von Wissenschaftlern und Forschern, Experten in den letzten zwei Jahren verbessert hat und 22 % von Ärztinnen und Ärzten.

Die Glaubwürdigkeit der Medien liegt dagegen nur im Mittelfeld: 50 % der Studienteilnehmer fanden Radio-Nachrichten glaubwürdig, 47 % Fernseh-Nachrichten und 45 % Zeitungen.

Nur 19 % empfanden Soziale Medien (Facebook, Instagram, YouTube etc.) als glaubwürdig, jedoch vertrauen 53 % Familienmitgliedern und 45 % Freunden und Bekannten, wenn es um Corona-Informationen geht.

 

Qualität der Medien und des Journalismus

Auf die Frage, ob die Qualität der Medien und des Journalismus in Zukunft wichtig bleiben wird, haben 35 % gemeint, dass diese wichtiger werden wird. 59 % meinen, dass sie gleich wichtig bleiben wird. Gleichzeitig aber hat sich der Eindruck von Klassische Medien (Fernsehen, Zeitungen, Radio etc.) in den vergangenen zwei Jahren bei 31 % der Befragten verschlechtert.

Wie immer bleiben wir von CLIP Mediaservice an dem Thema Corona und die Medien dran und halten Sie auf dem Laufenden.

Christina Hagenauer

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