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Rangliste der Pressefreiheit 2017

Rangliste der Pressefreiheit 2017

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Rangliste der Pressefreiheit für das Jahr 2017 aktuell herausgegeben. CLIP Mediaservice hat an dieser Stelle bereits über die Rangliste der Pressefreiheit 2016 berichtet. Im Beitrag letzten Jahres haben wir auch die Methodik der Rangliste der Pressefreiheit erläutert.

In diesem Beitrag möchten wir gerne einen Blick auf die aktuelle Situation werfen und auch wie sich die Rangliste der Pressefreiheit seit letztem Jahr entwickelt hat.

 

Die Top 5 und die 5 letztplatzierten Länder in der Rangliste der Pressefreiheit

In Klammer finden Sie die Rangveränderung zum Vorjahr.

Platz 1: Norwegen (+2)                 Platz 176: China (0)

Platz 2: Schweden (+6)                Platz 177: Syrien (0)

Platz 3: Finnland (-2)                     Platz 178: Turkmenistan (0)

Platz 4: Dänemark (0)                   Platz 179: Eritrea (+1)

Platz 5: Niederlande (-3)              Platz 180: Nordkorea (-1)

 

 

Auf- und Absteiger

Die 3 größten Aufsteiger in der Rangliste der Pressefreiheit 2017 sind

Italien (+25): von Platz 77 auf 52

Fidschi (+13): von Platz 80 auf 67

Myanmar (+12): von Platz 143 auf 131

Die größten Absteiger in der Rangliste 2017 sind

Nicaragua (-17): von Platz 75 auf 92

Tonga (-12): von Platz 37 auf 49

Tansania (-12): von Platz 71 auf 83

 

Situation im deutschsprachigen Raum

Österreich ist im Ranking im Vergleich zum Vorjahr unverändert auf Platz 11 geblieben. Auch die Schweiz (Platz 7) und Deutschland (Platz 16) bleiben stabil auf den Plätzen des Vorjahres.

Rangliste der Pressefreiheit 2017
Quelle: Reporter ohne Grenzen

Die Pressefreiheit weltweit

Die Organisation Reporter ohne Grenzen teilt die Pressefreiheit in den Ländern in 5 Kategorien ein. „Gute Lage“ (siehe auf der Weltkarte in Farbe Weiß), „Zufriedenstellende Lage“ (gelb), „Erkennbare Probleme“ (orange), „Schwierige Lage“ (rot) und „Sehr ernste Lage“ (schwarz).

Insgesamt hat sich die Lage der Pressefreiheit laut Reporter ohne Grenzen weiter verschlechtert. Aktuell gibt es 21 Länder in denen die „Lage sehr ernst“ ist; drei weitere Länder sind seit dem letzten Jahr dazu gekommen. Im roten Bereich („Schwierige Lage“) sind auch zwei weitere Länder dazu gekommen.

„Attacken auf freie Medien sind alltäglich geworden und autoritäre Figuren sind auf dem Vormarsch“, sagt Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.

Christina Hagenauer

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