ChatGPT

ChatGPT wird zur All-in-one-App: Reisen buchen, Musik hören, Kurse belegen

OpenAI transformiert ChatGPT von einem reinen KI-Chatbot zu einem umfassenden App-Hub. Ob Reisen planen, Musik hören oder Immobilienangebote vergleichen, in Zukunft soll all das direkt im Chat möglich sein. Mit Partnern wie Booking.com, Spotify, Coursera oder Canva bringt OpenAI interaktive Anwendungen in die KI-Oberfläche.

Apps direkt im Chat nutzbar

Nutzer*innen können Anwendungen in Zukunft direkt in ChatGPT aufrufen. Ein einfacher Befehl wie „Spotify, erstelle eine Playlist fürs Büro” reicht aus, um Inhalte aus Drittanbieter-Apps aufzurufen, ohne die Chat-Oberfläche zu verlassen.

Zu Beginn werden Apps von sieben Partnern verfügbar sein:

  • Booking.com: zur Buchung von Hotels der Planung von Reisen
  •  Spotify: Playlists erstellen und Musikempfehlungen erhalten
  • Canva und Figma: um Designs und Diagramme direkt zu erstellen
  • Coursera: Lernmaterialien und Kursvorschläge auf Abruf
  • Expedia: zur Planung von Reisen inklusive Flüge und Hotels
  • Zillow: Immobilienangebote durchsuchen

Weitere Partner wie Uber, DoorDash, Instacart, OpenTable, Target, Peloton, Tripadvisor und AllTrails sollen in den nächsten Monaten hinzukommen. Für einen weiteren Ausbau, plant ChatGPT Anwendern die Möglichkeit zu geben, eigene Anwendungen zu veröffentlichen, die reibungslos in den Chat-Bot integriert werden können. Damit sollen auch direkte Sofortkäufe ermöglicht werden. Zudem sind Erweiterungen für die Business-, Enterprise- und Edu-Versionen von ChatGPT vorgesehen.

Neue Funktionen vorerst nur außerhalb der EU

Aktuell sind die neuen Chat-Möglichkeiten noch Nutzer*innen außerhalb der EU vorbehalten. Eine Ausweitung des Angebots auf EU-Nutzer*innen sei jedoch bereits in Planung. Zuvor hatte OpenAI bereits versucht, sein Angebot auf einen eigenen App-Store auszuweiten. Diese Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Offen bleibt, ob die neuste Erweiterung besser bei den Nutzer*innen ankommt, oder ebenfalls scheitern wird. Auch Fragen zum Datenschutz bleiben noch ungekärt. OpenAI setzt auf minimale Datensammlung und transparentes Einverständnis beim ersten App-Einsatz. Dennoch stellen sich Fragen darüber, welche Daten genau an die Entwickler weitergegeben werden, oder wie ChatGPT zwischen konkurrierenden Diensten entscheidet.

Wir bei Clip Mediaservice haben uns bereits öfters kritisch mit dem Thema KI auseinandergesetzt. Darüber, wie sich die Technik in dieser Hinsicht weiter entwickelt, halten wir Sie gerne auf dem Laufenden.